Mehr Licht für die City: Neues Lichtkonzept für eine sichere Essener Innenstadt

Wie wohl fühlst du dich abends auf dem Heimweg vom Club oder nach einem späten Event in der City? Ein lebendiges Nachtleben und eine attraktive Kulturszene funktionieren nur, wenn die Wege dorthin sicher und einladend sind. Da das subjektive Sicherheitsgefühl in den Abendstunden ein zentraler Baustein für die Belebung unserer Innenstadt ist, hat die Stadt Essen ein neues ergänzendes Leitprojekt auf den Weg gebracht. Am 13.05.2026 hat der Ausschuss für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung grünes Licht gegeben und empfohlen, ein umfassendes Lichtkonzept in das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) „Zukunft.Essen.Innenstadt“ aufzunehmen.

Bei dem Projekt geht es um weit mehr als nur darum, die Straßen stumpf heller zu machen. Ziel ist eine gezielte, ästhetische und nachhaltige Beleuchtung, die Orientierung schafft und die Aufenthaltsqualität für alle Akteur*innen, Besucher*innen und Nachtschwärmer*innen spürbar verbessert. Das Vorhaben wird in zwei Phasen unterteilt: Zuerst wird die aktuelle Beleuchtungssituation genau analysiert und es werden die Orte identifiziert, an denen der größte Handlungsbedarf besteht. Hierbei wirst auch du aktiv einbezogen! Im zweiten Schritt erarbeitet ein externes Fachplanungsbüro ein Rahmenkonzept, das vor allem wichtige Wege, ÖPNV-Anbindungen und Hol- und Bringzonen im Blick hat. Die Ergebnisse sollen direkt in weitere Kernprojekte wie das „Grün-blaue Innenstadtband“ oder das „Marktkirchenumfeld“ einfließen. Für die Erstellung sind 150.000 Euro eingeplant, wovon der Großteil über Fördermittel des Landes oder Bundes abgedeckt werden soll. Ein genialer Ausblick: Für die Zukunft ist sogar eine digitale Karte geplant, die dir die am besten beleuchteten Wege durch die City direkt auf dem Smartphone anzeigt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Sicherheit & Atmosphäre: Erarbeitung eines innovativen Lichtkonzepts zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und der öffentlichen Sicherheit in der Essener Innenstadt.
  2. Zwei Phasen: Bestandsanalyse unter Beteiligung der Bürgerinnen sowie die anschließende Ausarbeitung des Rahmenkonzepts durch Expertinnen.
  3. Fokus auf Infrastruktur: Optimierung von zentralen Wegebeziehungen, Haltestellen und wichtigen Plätzen wie dem Viehofer Platz und dem Kopstadtplatz.
  4. Zeitplan & Budget: Voraussichtlicher Projektstart ab 2027 mit einem Budget von 150.000 Euro, primär finanziert durch passende Förderprogramme.

 

Die vollständige Pressemeldung mit weiteren Informationen findest du hier.

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