Essener Kulturkampagne “back2live” startet mit erfolgreicher Veranstaltung

Mehrere hundert Besucher*Innen kamen am Montagabend (17.10.) zur Eröffnungsveranstaltung für die Essener Kulturkampagne „back2 live“ in der Lichtburg Essen. Mit der Kampagne machen Essener Kulturschaffende in den nächsten Wochen auf die Vielfalt der örtlichen Kultur- und Kreativszene aufmerksam und wollen damit dem postpandemischen Besucherschwund entgegenwirken.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten Rainer Besel, künstlerischer Leiter des Theater Freudenhaus und Raphael Batzik, künstlerischer Leiter des Theater Essen-Süd, die Kampagne in aller Kürze vor. Einen genaueren Einblick in das Programm der nächsten Wochen gab Muchtar Al Ghusain, Leiter des Geschäftsbereichs Jugend, Bildung und Kultur, der die Kampagne gemeinsam mit dem Kulturamt Essen und der neuen Essener Stabsstelle für die Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt.

Die Kampagne back2live, die vom 17. Oktober bis zum 30. November an vielen verschiedenen Orten in Essen stattfinden wird, macht auf die Vielfalt der Essener Live-Kultur- und Kreativszene aufmerksam. Mit ihr soll das Publikum mit dem Ziel begeistert werden, in Zukunft wieder reguläre Live-Kulturveranstaltungen zu besuchen. Prominente Essener Kulturschaffende wie Jochen Malmsheimer, Ingo Appelt, Herbert Knebel, Tatjana Clasing und die Banda Senderos unterstützen die Kampagne. Der Veranstaltungskalender von „back2live“ reicht von Lesungen über Livemusik bis hin zu Ausstellungsführungen. Dabei wirken zahlreiche Akteure der Essener Kultur- und Kreativszene mit – ob Musiker*Innen, Tänzer*Innen, Bühnenkünstler*Innen, Fotograf*Innen, freischaffende Künstler*Innen, Betreiber*Innen von Kinos und Gastspielbühnen. Sie allen leiden darunter, dass trotz gelockerter bzw. aufgehobener Corona-Bestimmungen die Zuschauer*Innen-Zahlen um knapp die Hälfte niedriger sind als in der ersten Jahreshälfte 2019. Dieser Rückgang gefährdet die Existenz der Kulturschaffenden und Kulturhäusern – eine Situation, die während der Veranstaltung ebenso diskutiert wurde wie die Frage nach den neuen Perspektiven für die Livekultur.

An den Diskussionsrunden nahmen neben den Initiatoren der Veranstaltung auch Christian Tombeil, Intendant des Schauspiel Essen, Hanna Fink, Vorsitzende des Essener Kulturbeirats und Mitglied der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr e.V., Christian Stratmann und Muchtar Al Ghusain sowie überregionale Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft teil. Zu ihnen gehörten Lars Terlinden, der seit August zur Doppelspitze von Creative.NRW ebenso wie Verena Meis, die dem Landesmusikrat NRW e.V. angehört und Vertreterin der landesweiten Initiative „Kultur gibt“ ist.

Ansprech­person

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